Alle Beiträge von Niklas Kieser

Ortsparteitag 2021

Am Freitag, den 8. Oktober 2021, bin ich beim Parteitag der ÖVP Obersdorf zum neuen Ortsparteiobmann gewählt worden. Vielen Dank an alle Mitglieder, die ihre Stimme abgegeben und mir ihr Vertrauen geschenkt haben! Wir haben für Obersdorf viel vor in den kommenden Jahren und starten nun motiviert in die Parteiarbeit.

Der neue Vorstand:

  • Obmann: Niklas Kieser
  • Obmann Stv.: Franz Hirschbüchler
  • Obmann Stv.: Richard Kalcik
  • Kassier: Wolfgang Neid
  • Weitere Mitglieder: Clemens Hirschbüchler, Matthäus Hirschbüchler, Thomas Mauser, Christoph Haselböck, Robert Kotrbeletz

Frühjahrsputz

Mit Sicherheitsabstand zueinander und ausgerüstet mit entsprechendem Equipment (Zange, Warnweste, Müllsack, Handschuhe) haben sich am Samstag, den 27. März 2021, im Ortszentrum (beim Jugendraum) wieder rund 40 Obersdorfer getroffen, um von dort auszuschwärmen und unsere Ortschaft entlang von Straßen, Spazier- und Radwegen zu durchkämmen und achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Dieser wurde dann am Wirtschaftshof der Stadtgemeinde ordnungsgemäß entsorgt.

Vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen und Helfer für ihr Engagement!

Auch die Stadtgemeinde zeigte sich bei allen Teilnehmern erkenntlich und so gab es für jeden eine Flasche Obersdorfer Qualitätswein als Dankeschön für die Mithilfe.

Ortsvorsteher Franz Hirschbüchler, Gemeinderat Niklas Kieser, JVP-Obmann Matthäus Hirschbüchler

Koch-Tutorial „Hasenpfeffer“

Seit dem 1. Dezember findet man unter www.vpwolkersdorf.at/adventkalender einen von den ÖVP- Mandataren gestalteten Online-Adventkalender. Jeden Tag wird man mit verschiedenen Videos und Beiträgen überrascht. Es werden Geschichten vorgelesen, weihnachtliche Gestecke produziert, Geschenkideen und Bücher aus der Region vorgestellt und noch vieles mehr.

In meinem Beitrag habe ich für euch ein Koch-Tutorial vorbereitet. Hochwertige und regionale Lebensmittel haben in letzter Zeit stark an Stellenwert gewonnen, deshalb habe ich das Tutorial der Zubereitung eines Feldhasen gewidmet. Wildtiere leben frei, können sich ihre Nahrung selbst aussuchen und werden meist stressfrei zur Strecke gebracht – Wildfleisch ist also nicht nur aus kulinarischer, sondern auch aus ökologischer und moralischer Sicht die absolut richtige Wahl für das perfekte Weihnachtsmenü!

Das Rezept zum Video gibt es hier zum Download:

Viel Spaß beim Kochen!

Asphaltwüste entlang des Rußbaches – Nein danke!

Auf Wunsch der Wolkersdorfer Grünen, soll in Obersdorf ein großer Abschnitt entlang des Rußbaches asphaltiert und somit ökologisch zerstört werden. Benannt werden soll dieses Stück Umweltzerstörung paradoxerweise nach dem Meeresbiologen und Mitbegründer der Wolkersdorfer Grünen Dr. Werner Katzmann.

Dieser Weg soll bald eine schwarze Asphaltwüste sein, wenn es nach den Grünen geht.

In der Gemeinderatssitzung vom 16. Dezember 2020 kam ein schon im Vorfeld stark umstrittener Punkt zur Abstimmung: Die Benennung des neu zu schaffenden Radweges entlang des Rußbaches von der Rußbachgasse bis zum Friedensring.

In der Sitzung des zuständigen Ausschusses eine Woche vor der Gemeinderatssitzung hat die ÖVP bereits heftig kritisiert, dass in den Entscheidungsprozess für die Namensgebung weder die Bevölkerung noch die Mandatare aus Obersdorf eingebunden waren. Die ÖVP (die einzige Fraktion, in der Obersdorfer vertreten sind) hat erst bei der Ausschusssitzung von den Plänen zur Benennung des Weges erfahren. Konstruktive Vorschläge unsererseits wurden von der Zukunftspartnerschaft abgeschmettert.

Grüne gegen ihre eigenen Prinzipien

Gerade die Grünen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit laut nach Bürgerbeteiligung, Volksbefragungen, Volksabstimmungen etc. rufen, wollen davon nichts mehr wissen, sobald es darum geht, jemanden aus den eigenen Reihen mit einem Straßennamen zu verewigen. So lautete mein Vorschlag, einfach mehrere mögliche Namen auszuarbeiten und die Bevölkerung auf der Homepage der Gemeinde abstimmen zu lassen. Das wäre vollkommen unkomplizierte, kostengünstige und direkte Bürgerbeteiligung.

Der grüne „Direkte-Demokratie-Experte“ Erwin Mayer versuchte in der Gemeinderatssitzung, das Verhalten seiner Partei irgendwie zu rechtfertigen, wirkte dabei aber höchst unglaubwürdig. Christian Schrefel wollte sich über demokratiepolitische Aspekte gleich überhaupt nicht unterhalten.

Es zeigt sich also einmal mehr: Bei jedem unliebsamen Projekt eine Volksbefragung fordern, das können die Grünen – die Bevölkerung aber gezielt einbinden und in bei der Entscheidungsfindung mitnehmen, wie es die ÖVP schon seit vielen Jahren macht (z.B. Sanierung Gasthaus), gelingt ihnen nicht.

Notwendigkeit des Radweges mehr als fragwürdig

Ganz unabhängig davon, welchen Namen dieser Weg in Zukunft tragen wird, stellt sich die Frage, wofür er überhaupt asphaltiert werden muss.

Aktuell verläuft der Radweg parallel zum Rußbach durch den Gartenweg, keine 100 Meter entfernt und bereits asphaltiert. Auch die Kirschenallee ist ein gut ausgebauter Verkehrsweg, der zum Radfahren genutzt werden kann. Daher ist es meiner Meinung nach eine absolute Ressourcenverschwendung, noch einen dritten Weg genau in der Mitte zu bauen.

Die ausufernde Bodenversiegelung wird in ganz Österreich zunehmend zum Problem. In Hinblick auf Klimaschutz und Biodiversität in unmittelbarer Rußbachnähe, sollten Grünräume geschaffen und erhalten werden, anstatt weiterhin riesige Flächen mit Asphalt zu versiegeln!

Darüber hinaus sind fürs Spazierengehen, Laufen etc. naturbelassene Wege sehr beliebt, werden aber bedauerlicherweise im Ortsgebiet immer weniger. Dadurch treibt es viele Menschen zum Sporteln oder Spazierengehen mit dem Hund immer weiter aus dem Ortsgebiet hinaus, z.B. in den Wald. Um dort hinzukommen wird dann häufig das Auto in Anspruch genommen.

Mein Vorschlag

Dieser Weg sollte als naturbelassener grüner Weg erhalten bleiben. Radfahrer finden in unmittelbarer Nähe viele andere gut befestigte Wege vor. Zusätzlich gepflanzte Bäume würden Schatten spenden und einen herrlichen Spazierweg schaffen. Man könnte den Weg auch mit einigen Infotafeln über die Fauna und Flora im und um den Rußbach bestücken.

Unter diesen Voraussetzungen wäre der Name „Dr. Werner Katzmann-Promenade“ gerechtfertigt und würde meine Zustimmung finden. Dr. Werner Katzmann (06.05.1943 – 28.02.2004) war Meeresbiologe, Umweltwissenschaftler, Visionär und Wegbereiter einer ganzheitlichen, werteorientierten Ökologie.

Gemeinsam mehr bewegen!

Was bisher passiert ist

In den letzten eineinhalb Jahren bestand die Hauptaufgabe unserer Fraktion darin, Fehlentscheidungen der regierenden Parteien in den Gemeinderatssitzungen aufzuzeigen und zu kritisieren. Unsere Ideen und Pläne wurden aber konsequent abgelehnt und niedergestimmt, da es keinerlei Gesprächsbasis zwischen der TEAM- und der ÖVP-Fraktion gab. Dieser Zustand war natürlich höchst ärgerlich – vor allem aufgrund der paradoxen Tatsache, dass trotz einer ÖVP Zweidrittelmehrheit im Gemeinderat die meisten Entscheidungen von grün-roten Politikern getroffen wurden.

Erste gemeinsame Schritte

Die beiden VP-Fraktionen haben sich deshalb entschlossen, gemeinsam einen neuen Weg einzuschlagen. So ist es in Zukunft möglich, Entscheidungen im Vorhinein ÖVP-intern zu besprechen und Probleme auszudiskutieren. Wir werden wieder aktiv in der Gemeindepolitik mitarbeiten und – wie von den Wählern gewünscht – das politische Geschehen wieder deutlich mehr nach den Vorstellungen der ÖVP prägen. Das ist jedoch nur durch eine kooperative Zukunft mit dem TEAM möglich.

Astrid Holzer, Niklas Kieser, Rudi Maurer, Martin Stöckl, Veronika Strobel und Dominic Litzka haben die Rahmenbedingungen für die künftige Kooperation ausverhandelt

Neue Führungs-Gruppe

Vonseiten der ÖVP haben sich Martin Stöckl, Astrid Holzer und ich bereiterklärt, als Bindeglied zwischen den zwei Fraktionen zu fungieren und die Arbeit in der Partei und in der Gemeinde zu koordinieren. Durch neue interne Abstimmungs- und Kommunikationsprozesse versuchen wir, eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den beiden VP-Listen aufzubauen und gemeinsame Lösungen zu finden. Als erstes sichtbares Zeichen wurde beim Stadtparteitag am 15. Dezember 2020 Dominic Litzka zum Stadtparteiobmann und Astrid Holzer zur Stadtparteiobmann Stellvertreterin und geschäftsführenden Stadtparteiobfrau gewählt.

Führungswechsel in der ÖVP-Fraktion: Anni Steindl übergibt an Astrid Holzer, Niklas Kieser und Martin Stöckl

Wie es jetzt weitergeht

Wir, die ÖVP-Mandatare, werden uns weiterhin für unser Wahlprogramm im Gemeinderat einsetzen, denn das sind wir unseren Wählern schuldig. Die Eckpfeiler unserer Politik sind eine verantwortungsvolle Haushaltsführung, Unterstützung der Familien, Förderung der Wirtschaft und der Vereine und vor allem: Wolkersdorf als großartige, lebenswerte Stadt zu erhalten!

Große Themenkomplexe, wie zum Beispiel der Veranstaltungssaal in Wolkersdorf, die Sicherstellung einer optimalen Gesundheitsversorgung (Stichwort Primärversorgungszentrum) oder die Schaffung von leistbarem Wohnraum für junge Gemeindebürger, müssen in den nächsten Jahren gelöst werden. Auch ganz konkrete Projekte wie beispielsweise die Implementierung der digitalen Zugangslösung für das Altstoffsammelzentrum oder die Verlegung der Bushaltestelle in der Wienerstraße, warten auf ihre Umsetzung.

Um all die Herausforderungen zu meistern, die in Zukunft auf unsere Stadtgemeinde zukommen, braucht es ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit und besonders eine geeinte und starke Volkspartei, die sich diesen Herausforderungen stellt. Denn klar ist: Gemeinsam können wir mehr bewegen!