Beachvolleyballplatz für Obersdorf

Im Sommer kommt es bei den Beachvolleyballplätzen in unserer Gemeinde immer wieder zu Kapazitätsproblemen. Die zwei Plätze in Wolkersdorf und jener in Obersdorf sind oft alle gleichzeitig belegt. Um dieses Problem zu lösen und den Jugendlichen unserer Gemeinde sportliche Betätigung zu ermöglichen, wollen wir in Obersdorf am Areal des ehemaligen Minigolfplatzes zwei neue Beachvolleyballplätze samt moderner Infrastruktur schaffen!

Symbolbild

Gleichzeitig soll im Ortszentrum rund um die Kirche, das Gasthaus und den Friedhof der derzeit herrschende Mangel an Parkplätzen behoben werden. Vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger, die Schwierigkeiten haben, zu Fuß zu gehen, und somit auf das Auto angewiesen sind, finden oft keinen Parkplatz in der Nähe der Kirche bzw. des Friedhofes. Am bisherigen Standort des Beachvolleyballplatzes hinter dem Volksbankgebäude sollen daher Parkplätze entstehen.

Ich konnte bereits sehr konstruktive Gespräche mit dem für Sport und Freizeit zuständigen Stadtrat Stefan Streicher und dem für Infrastruktur zuständigen Stadtrat Josef Siebenhandl führen und bin zuversichtlich, dass dieses Projekt bei allen Parteien Unterstützung finden wird und schon in den nächsten Monaten starten kann!

Der Standort

Das Areal des ehemaligen Minigolfplatzes eignet sich hervorragend für dieses Projekt. Das sich in Gemeindebesitz befindliche Grundstück steht nach Ablauf des bisherigen Mietverhältnisses der Gemeinde wieder frei zur Verfügung.
Ein Sport- und Freizeitareal mit zwei Beachvolleyballplätzen würde sich perfekt in die bereits bestehende Sport-
Infrastruktur – Fußballplatz Schwemm und Tennisplatz – eingliedern. Dadurch würde in unmittelbarer Nähe des Jugendraumes ein für junge Menschen höchst attraktives Sommersportzentrum in Obersdorf entstehen.

Altlastensanierung notwendig

Unter diesem Areal befindet sich eine alte Mülldeponie, die ein schwerwiegendes Umweltrisiko darstellt. Es ist nicht bekannt, welche Arten von Müll in den 60er- und 70er-Jahren dort abgelagert worden sind. Unabhängig von der Realisierung der Beachvolleyballplätze, muss also schnellstmöglich eine umfassende Analyse des Areals durchgeführt werden und es müssen alle Altlasten beseitigt werden.

Was bisher geschehen ist

Gemeinsam mit der damaligen Bürgermeisterin Anni Steindl und dem damaligen Ortsvorsteher Sebastian Neid hat es im Jänner 2019 bereits eine erste Veranstaltung mit Vereinsmitgliedern der Katholischen Jugend Obersdorf gegeben, bei der die Jugendlichen ihre Ideen für ein solches Projekt einbringen konnten.

In der Diskussion wurden bereits wichtige Punkte und tolle Ideen eingebracht:
Zum Beispiel wünschen sich die Jugendlichen einen Trinkwasserspender, eine Beleuchtungsmöglichkeit, um auch in den Abendstunden spielen zu können, und überdachte Tische und Bänke für eine Pause im Schatten.
Auch ganz praktische Dinge, wie ein Stromanschluss für Veranstaltungen, ein Netz bzw. ein Zaun als Abgrenzung zum Bach und ausreichend Fahrradständer wurden bedacht.
Diese Vorschläge sollen in den weiteren Planungs-Prozess aufgenommen werden.

Der weitere Weg zur Umsetzung

Folgende Schritte sind als dringlich einzustufen und daher möglichst sofort umzusetzen:
  • Umfassende Analyse und Umweltrisiko-Bewertung des Areals
  • Beseitigung aller Altlasten
  • Beginn eines Bürgerbeteiligungsprozesses
Bürgerbeteiligung

Mit Veranstaltungen soll die Bevölkerung – vor allem Jugendliche – zum Mitgestalten des Projekts eingeladen und motiviert werden. Jene Menschen, welche die Beachvolleyballplätze unserer Gemeinde bereits jetzt regelmäßig nutzen, können wertvolle Beiträge und Erfahrungen in die Konzeptionierung und Planung des Projekts einbringen.

Möglicher Zeitplan
  • Sommer 2020: Bürgerbeteiligungsprozess startet und liefert erste Ergebnisse
  • Herbst 2020: Auftragsvergaben zur Planung bzw. Errichtung des Sport- und Freizeitareals können getätigt werden
  • Frühling/Sommer 2021: Eröffung der neuen Beachvolleyballplätze

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Müllsammelaktionen

Heuer läuft – wie so vieles – auch der Frühjahrsputz aufgrund der Corona-Pandemie etwas anders ab.

In den letzten vier Jahren hat es in Obersdorf auf Initiative der ÖVP gemeinsam mit den Vereinen den „Obersdorfer Frühjahrsputz“ gegeben. Die Teilnahme war in den letzten Jahren überwältigend – von Jung bis Alt waren alle Altersklassen vertreten. Rund 50 Personen waren jedes Jahr im Einsatz und haben Feldwege, Radwege, Windschutzgürtel, den Bereich rund um die Gleise und den Bahnhof von achtlos weggeworfenem Müll befreit.

Aufgrund der akuten Ansteckungsgefahr kann die Veranstaltung heuer nicht wie gewohnt stattfinden. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Gleich mehrere Initiativen gibt es, die unsere Landschaft auch in diesem Frühling wieder sauber machen möchten.

Die Jäger schauen auf ihr Revier

Die Jagdgesellschaft war schon immer im Einsatz, wenn es darum geht, das Revier sauber zu halten und das Wild vor schädlichen Einflüssen zu schützen. So haben die Jäger auch von Anfang an großes Engagement beim „Obersdorfer Frühjahrsputz“ gezeigt.

Heute haben wir Jäger (nur jene unter 60 Jahren, die keiner Risikogruppe angehören), ausgerüstet mit Schutzmasken und immer nur alleine oder maximal zu zweit, die Müll-Hotspots im Revier abgearbeitet und wieder eine erstaunliche Menge Mist eingesammelt und am Wirtschaftshof der Stadtgemeinde ordnungsgemäß entsorgt.

ÖVP motiviert zum Müllsammeln

Auch innerhalb der ÖVP haben wir uns Gedanken gemacht, wie die Müllsammel-Aktionen ersetzt werden können.

Auf Facebook rufen wir dazu auf, beim Spazierengehen einfach einen Sack mitzunehmen und herumliegenden Müll einzusammeln. Wer uns ein Foto von sich beim Müllsammeln schickt, wird auf der Facebook-Seite präsentiert – denn dieses Engagement darf auf jeden Fall hergezeigt werden!

Private Initiativen

Auch private Gruppen haben sich formiert, die in kleinen Gruppen oder alleine, bei jedem Spaziergang die Augen offenhalten und darauf schauen, dass unsere Umwelt sauber bleibt. Auf Facebook gibt es zum Beispiel die Gruppe „Die freiwilligen Mistklauber“, die sich immer über Neuzugänge freut: https://www.facebook.com/groups/2203771526350930/

Obersdorfer Trachtenball

Am Samstag, den 15. Februar, hat die Volkspartei Obersdorf den traditionellen „Obersdorfer Trachtenball“ im Kultursaal veranstaltet. Die Band „Round Midnight“ hat im Ballsaal für tolle Stimmung gesorgt, sodass die Tanzfläche den ganzen Abend lang gut gefüllt war. Eine besonders beliebte Attraktion am Trachtenball ist jedes Jahr die Schokobar von Stadtparteiobfrau Anni Steindl. Dort können sich die Ballgäste diverses frisches Obst im Schokobrunnen versüßen.

Das Eintanzen und die Mitternachtseinlage haben wir gemeinsam mit über 20 Jugendlichen aus Obersdorf gestaltet. Es ist mir immer wieder eine riesengroße Freude zu sehen, dass es so viele Jugendliche gibt, die bereit sind, einiges an Zeit in die Proben für das Eintanzen und für die Mitternachtseinlage zu investieren und so das gesellschaftliche Leben zu bereichern. Vielen Dank dafür!

Dieses Maß an freiwilligem Engagement ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich und daher etwas, auf das wir bei uns in Obersdorf tatsächlich sehr stolz sein können.

Ich freue mich schon auf den nächsten Obersdorfer Trachtenball!

Warum politisches Engagement so wichtig ist

Es ist eine Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme und die ich mir natürlich hin und wieder auch selbst stelle: Warum tu ich mir das eigentlich an? Was ist die Motivation dahinter, sich in der Gemeindepolitik zu engagieren?

Für manche Leute ist es ja ganz und gar unverständlich, wieso man sich in einer Partei und im Gemeinderat engagiert. Auf den ersten Blick ist das auch nicht unbedingt so klar. Schließlich ist der Zeitaufwand nicht zu vernachlässigen (Gemeinderatssitzungen, Ausschusssitzungen, Partei- und Clubsitzungen) und die Vergütung (als Gemeinderat bekommt man ca. 270 Euro pro Monat) fällt moderat aus.

Im Laufe der Zeit, vor allem durch meine Funktion als Obmann der Katholischen Jugend, ist mir bewusst geworden, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass unsere Gemeinde und speziell Obersdorf so gut dasteht. Dass wir sowohl einen einmaligen gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein florierendes Vereinsleben haben, als auch vom infrastrukturellen Niveau mit Kultursaal, Jugendraum, Tennisplatz, Kindergarten, Beachvolleyballplatz und so weiter, unschlagbar sind, ist nicht selbstverständlich. Nichts davon war immer schon da – alles verdanken wir Menschen, die vor vielen Jahren schon Engagement in den Vereinen und in der Politik gezeigt haben und mit Weitblick Entscheidungen getroffen haben, von denen wir heute profitieren.

Die Zukunft unserer Gemeinde hängt also maßgeblich davon ab, welche Entscheidungen wir heute treffen. Es liegt an jedem einzelnen von uns wie die Ortschaft aussehen wird, in der meine Kinder und Enkelkinder einmal groß werden. Werden künftige Generationen auch, so wie ich heute, stolz auf Obersdorf sein können? Es liegt in unseren Händen.

Im politischen Diskurs geht es leider immer öfter ziemlich grob her und manche Parteien lassen Respekt und gegenseitige Wertschätzung gänzlich vermissen. Doch trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – sollten sich anständige und fleißige Menschen in der Politik engagieren. Das beste Mittel gegen schlechten politischen Stil und gedankenlosen Populismus ist nämlich, sich selbst einzubringen und es besser zu machen. Sonst überlässt man das Feld kampflos denjenigen, die am lautesten schreien und am rücksichtslosesten um die Macht kämpfen.

Deshalb bin ich in der Gemeindepolitik aktiv!

Gemeinderat Niklas Kieser berichtet über die Wolkersdorfer Gemeindepolitik